Jehmlich Orgel

1913 wurde der neogotische Bau aus roten Klinkern fertiggestellt. 1915 erhielt die Kirche eine Orgel der Schweidnitzer Firma Schlag & Söhne.

Mit der Umgestaltung des Kircheninnern ab 1975 erhielt St. Antonius ein neues Instrument. Architekt Wolfram Starke und Bildhauer Friedrich Press aus Dresden trennten das Presbyterium ab und gestalteten die so entstandene Altarwand unter dem Thema “Durch das Kreuz zur Auferstehung” aus gesandeltem und gebeiztem Kiefernholz.

Ein zur Korpusfigur gestaltetes überdimensionales Holzkreuz (8m) erhebt sich vor der Balkenwand und dem Orgelprospekt. Die Orgel schuf der VEB Orgelbau Dresden (Gebrüder Jehmlich) als Opus 986 mit 14 Registern, Schleifladen und mechanischer Spiel- und Registertraktur. Am 10.09.1978 wurde die Orgel geweiht;

1996 generalüberholt und um eine liebliche Posaune 16’ im Pedalwerk erweitert. Die Klanggestalt ist an den barocken Orgel Nord- und Mitteldeutschlands orientiert, wobei gerade das Pedalwerk sich durch die von Bach geschätzte Gravität auszeichnet.

Altarwand mit Jehmlich-Orgel

2003 konnten der Orgel mit Hilfe des Orgelvereins Großräschen e.V. und mit Unterstützung der Sparkasse Niederlausitz 4 Register hinzugefügt werden, so dass die ursprüngliche Konzeption erreicht wurde.

Spieltisch

Jährlich werden vom Großräschener Orgelverein e.V. in den Monaten Mai bis Oktober Orgelkonzerte organisiert, die jeweils am ersten Donnerstag im Monat stattfinden. Beginn ist um 19.00Uhr. Informationen zu den Konzerten finden Sie hier oder unter: www.orgelklang.de

Lesen Sie hier mehr zur Disposition der Orgel.